Medrese Hannover – Die islamische Gemeinschaft der Jama’at-un Nur e.V Hannover

Steckbrief der Medrese Hannover – Die islamische Gemeinschaft der Jama’at-un Nur e.V Hannover

Bild vom Haupteingang der Jemaat-un-Nur-Moschee

Adresse

Medrese Hannover -
Die islamische Gemeinschaft der Jama’at-un Nur e.V Hannover
Dieckbornstr. 11
30449 Hannover
0511/ 45 49 95 (Männer)
0511/ 213 49 59 4 (Frauen)
Fax: 0511/ 213 49 59 3

e-mail: info@medresehannover.de

Webpräsenz:
www.islamischegemeinschafthannover.de
www.medresehannover.de


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Ansprechpartner: Salih Agca, Mobil: 0163-3343069

Gründungsjahr: 1973 als Zweigstelle, 1997 als unanhängige Gemeinde.

Gründungsmitglieder: 25-30.

Mitglieder heute: 40.

Besucherzahl: 200-300, an Feiertagen.

Öffnungszeiten: Vom Morgen- bis zum Nachtgebet.
Die Moschee ist immer offen für Besucher.
Trotzdem empfiehlt sich eine Ankündigung.
Bei Interesse kann auch ein Wunschthema erörtert werden.

Wie finanziert sich die Gemeinde?
Durch Mitgliedsbeiträge und Spenden.
Welcher Organisation gehört die Gemeinde an?
Sie gehört keiner Organisation an.
Wer kommt alles zur Moschee?
Alle Altersgruppen, Türken, auch arabisch-, deutsch- und bosnischstämmige.
Wer finanziert den Imam (Geistlicher, Vorbeter)?
Die Gemeinde selbst.
Wie sieht die Ausbildung der Imame aus?
Die Imame haben an einer theologischen Fakultät in der Türkei studiert.
Meistens sind es Rentner, welche für einen kurzen Zeitraum angestellt werden.
Bei Gefallen wird der Vertrag mit dem Imam verlängert.
Aktivitäten:
Korankurse, d. h. die arabische Sprache wird beigebracht, um das Lesen des Korans zu ermöglichen und die Glaubensinhalte der Hanefitischen Rechtsschule werden vermittelt.Es gibt an vier Tagen in der Woche Treffen von Jugendlichen.Für Frauen wird Koranunterricht an sechs Tagen in der Woche angeboten, wobei sich auch gerne mal ein Kaffeekränzchen bildet.Innerislamische Arbeit wie z.B. gemeinsames Feiern von Festen wie dem Mevlid Nebevi. Ausflüge mit Kindern, Kinderfußballturniere.Es wird zur Zeit ein Steinmetzprojekt zusammen mit christlichen und jüdischen Jugendlichen
durchgeführt.


Selbstdarstellung

Unsere Islamische Gemeinschaft der Jamaát-un-Nur e. V. Hannover entstand 1973 als offene Gemeinschaft von Muslimen, die sich regelmäßig in der Dickbornstraße 41 zum Gebet und zu gemeinsamen kulturellen Begegnungen trafen. Ab 1981 als Zweigverein aus Köln organisiert, gründeten wir 1998 einen eigenständigen Verein in Hannover. Die Mitgliederzahl des Vereins schwankte in den 30 Jahren seit Bestehen zwischen anfangs 25 Mitglieder bis heute 40.

Die Medrese

Innenraum der Jemaat-un-Nur Moschee

Bis 1998 fand unser Gemeindenleben in zwei angemieteten Wohnungen in der Dickbornstraße 41 in Hannover-Linden statt. 1998 kauften wir in der Dickbornstraße 11 ein Hinterhofhaus, das von uns in zwei-jähriger Bauarbeit mit viel Eigenleistung zu einem Islamischen Kulturzentrum mit Gebetsräumen, Büros, Küchen und getrennten Bereichen für Frauen und Männer ausgebaut wurde. Durch die umfangreiches Bildungsarbeit, die von uns in der Jamaát-un-Nur geleistet wird, nennt sich das Haus nicht nur“ Moschee“ ,weil dort gebetet wird, sondern auch „Medrese“ als Bezeichnung für ein Islamisches Lehrhaus.

Unser Anliegen

Unser Anliegen ist die Gemeinschaft unter den Muslimen in Hannover zu Fördern. Grundsätzlich ist unser Haus offen für Frauen, Männer und Jugendliche. Da wir als Muslime bewusst in Deutschland leben, ist es auch unser Anliegen, in ständigem Dialog mit der Gesellschaft und mit ihren Institutionen wie z.B. Kirchen, Verwaltungsstellen und Parteien zu sein. Im Stadtteil linden sind wir stets um eine gutes Verständnis mit unserm Mitmenschen aller Glaubensrichtungen und Weltanschauungen bemüht, Hierbei ist es sicher unser
Vorteil, dass viele unsere Mitglieder Deutsch sprechen.

Islamischer Und Interreligiöser Dialog

Neben dem Innerislamischen Dialog zwischen den Muslimen und den verschiedenen islamischen gemeinden in Hannover und Niedersachsen pflegt unsere Gemeinde seit Jahren einen engen Kontakt zu Kirchengemeinden in der Umgebung. Zum islamischen Fastenmonat Ramadan besuchen uns regelmäßig christliche Gemeinde und wir besuchen entsprechen die christliche Gemeinschaften. Eine besondere Freundschaft verbindet uns mit der Ev.-Luth.
Martin-Luther-Kirchengemeinde in Hannover Ahlem und der St.-Martin Gemeinde in Linden.

Anlaufstelle für Informationen

Durch unsere langjährige Arbeit im interreligiösen Dialog sind wir einigen Jahren eine feste Anlaufstelle geworden für Schulklassen, Gruppen, Gemeinschaften sowie Einzelpersonen, die sich über Islam und das Leben von Muslimen in Deutschland informieren möchten; Entsprechend unserem islamischen Bildungsauftrag führen wir regelmäßig Veranstaltungen zu allgemeinen und religiösen Themen für unsere Mitglieder und Gäste durch. Es ist für uns selbstverständlich. innerhalb unserer islamischen Gemeinschaft Nachbarschaftshilfe zu leisten und sich freiwillig für gesellschaftliche Belange einzusetzen, soweit es unsere Zeit zulässt.

Deutschsprachiger Religionsunterricht

Seit einigen Jahren arbeiten wir aktiv an der Ausgestaltung eines deutschsprachigen islamischen Religionsunterrichtes an niedersächsischen Schulen. Dazu arbeiten wir im SCHURA Niedersachsen Landesverband der Muslime- sowie Arbeitskreis „Weltreligionen und Kulturen in Hannover“ mit.

Offenes Haus

Eine Medrese ist immer ein offenes Haus, das von vielen Menschen besucht wird, auch von denen, die nicht Mitglieder unseres Vereins sind. Zweimal wöchentlich treffen sich bei uns Muslime zum privaten Religionsunterricht, fünfmal wöchentlich trifft sich eine offene Frauengruppe und regelmäßig freitags treffen sich bei uns die jugendlichen.

Die regelmäßigsten und häufigsten Treffen in der Medrese sind natürlich die täglichen fünf Gemeinschaftsgebete. Eine Medrese bzw. eine Moschee ist durchgehend an jedem Tag in der Woche geöffnet.

Da wir uns als offene Gemeinschaft verstehen, freuen wir uns, wen sie uns ansprechen, um weitere Informationen über uns. dem Islam oder das Leben als Muslim zu erfragen. sie sind auch herzlich zu allen unseren Veranstaltungen eingeladen. Ebenso besteht für Gruppen die Möglichkeit, Sondertermine zu vereinbaren.

Bildung in der Jama`at-un-Nur

Ein besondere Schwerpunkt bei Veranstaltungen unter den Mitgliedern der Jama`at-un-Nur in Hannover ist die Bildung. Regelmäßige Lesungen von Korankommentaren im Anschluss an die Gemeinschaftgebete sowie Treffen in offenen Gruppen zu religiösen Studien Prägen das Leben der Mitglieder.