Fest der Demokratie

Am 1. Mai 2009 versuchen rechtsextreme “Freien Kameradschaften” eine Großdemonstration in Hannover zu organisieren. Der Marsch der “Braunen” soll vom ZOB nach Linden und wieder zurück führen. Verschiedene Organisationen in Hannover – unter Anderem die Gewerkschaften – haben dazu aufgerufen, Gegendemonstrationen und andere Aktivitäten zu veranstalten, um einerseits ein gegen Fremdenfeindlichkeit geschlossenes Hannover zu zeigen und andererseits möglicherweise durch Sitzblockaden den Demonstrationszug der Neonazis zu stoppen.

Als Projektgruppe “offene Moscheen” haben wir uns dem Aufruf angeschlossen und versuchen nun die verschiedensten Muslime Hannovers zusammen zu bekommen, um gemeinsam einen Stand mit Informationen, Gesprächen und Attraktionen auf die Beine zu stellen.

Unser Anliegen ist es, gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus vorzugehen.

Aktuell

Der 1. Mai ist vorbei. Wir bedanken uns bei allen, die dabei geholfen haben, den Tag zu einem Erfolg zu machen.

Am 12. September 2009 wird das Bündnis gegen den Naziaufmarsch erneut auf die Straße gehen. Das Projekt “Offene Moscheen” unterstützt das Bündnis und ruft alle vernünftigen Menschen zur Teilnahme an der Kundgebung am Klagesmarkt.

Vorbereitungstreffen

Zu den Vorbereitungstreffen werden stets Protokolle angefertigt, die auf Nachfrage zugesandt werden können. Eingeladen wird per Emailverteiler, der bei den Treffen aktualisiert wird. Unabhängig davon ist jeder Interessierte herzlich eingeladen, an den Treffen teilzunehmen und konstruktiv mitzuwirken.

Derzeitiges Logo "Muslime gegen Rassismus"

Weitere Informationen zum Fest der Demokratie

  • Eine ausführliche Seite zu den Gegenaktionen am 1. Mai betreibt die DGB: Bunt statt braun!
  • Die Stadt Hannover hat einen Aufruf unter dem Motto “Hannover steht auf – gegen rechts” veröffentlicht.
  • Diesem Aufruf schließen sich verschiedene Organisationen und Stadtteile an, vor allem Linden, dem angestrebten Zielort der Neonazis.