3. Oktober 2007: Tag der Offenen Moschee in ganz Deutschland
Einer Koranrezitation lauschen, orientalische Speisen kosten, Muslime beim Gebet erleben und sich näher kennenlernen und austauschen.
Am 3. Oktober lud das Projekt „Offene Moscheen“ dazu ein, zwei Moscheen in Hannover gemeinsam zu besuchen und den Abend mit einem Abendessen und vielen Möglichkeiten zum Austausch von Fragen und Erfahrungen ausklingen zu lassen.
Mehr als 65 Gäste folgten der Einladung und nahmen am Programm teil, das im Haus der Religionen in der Böhmerstrasse um 15 Uhr begann.
Nach der Begrüßung teilten sich die Besucher in zwei Gruppen.
Die eine der beiden machte sich auf den Weg zur Moschee am Weidendamm.
Dort konnten sie das Nachmittagsgebet der Muslime mitverfolgen.
Den gesamten Ablauf des Gebets zu erleben war für die meisten etwas Neues.
Anschließend rezitierten zwei Muslime aus dem Koran und lasen auch die deutsche Übertragung.
Viele äußerten sich beim Abendessen positiv zu dieser Rezitation, es sei ein besonderes Erlebnis gewesen. Aus diesem Grund möchten wir solch eine Rezitation auch in Zukunft bei unseren Moscheebesuchen ins Programm aufnehmen.
Im Anschluss wurden einige kurze Gedichte berühmter muslimischer Persönlichkeiten vorgetragen und Fragen beantwortet.
Danach ging es zur afghanischen Moschee in die Lavesstraße.
Dort gab es eine kleine Einführung in die Lebensweise der Muslime mit ihren Säulen und Glaubensartikeln.
Eine dieser Säulen ist das Fasten im Monat Ramadan. Am 3. Oktober war ein Tag dieses schönen Monats.
Auch hier wurden Fragen beantwortet und dann hieß das Ziel wieder „Haus der Religionen“.
Dort schauten sich die Besucher eine Ausstellung zur Religionsvielfalt an.
Dort traf sie wieder mit der zweiten Gruppe zusammen, die die gleichen Stationen in anderer Reihenfolge besucht hatte.
Gemeinsam wurde zu Abend gegessen, der Tisch war reichlich gedeckt. Es herrschte eine freundliche Atmosphäre, die viele nutzten, um näheres voneinander zu erfahren und Fragen zu beantworten, auf die es sonst schwer ist, eine Antwort zu bekommen.
Und auf die Frage „Wie schreibt man meinen Namen auf arabisch?“ gab es eine Vorzeichnung, die die Gäste dann selbst mit Farbe und Pinsel auf eine kleine Leinwand übertrugen.
An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle, die an diesem Treffen teilgenommen und mitgewirkt haben. Wir haben uns sehr über diesen Tag gefreut und freuen uns darauf, vergleichbare Tage mit Ihnen, liebe Leser, als unseren Gästen zu erleben.
Bis bald,
herzlichst,
Die Organisatoren